Strand (fast) ohne Ende – der längste Strand Portugals

2 Min. Lesezeit

Nur knapp eine Stunde von Lissabon entfernt befindet sich in der Region Alentejo der längste Strand Portugals. Obwohl der fast weiße Sandstrand ohne Unterbrechungen knapp 50 Kilometer von der Halbinsel Tróia bis nach Sines erstreckt, ist er über weite Strecken nicht bebaut und es gibt nur wenige Zufahrtmöglichkeiten, um ans Meer zu gelangen. Die Strandabschnitte tragen Namen wie Comporta, Carvalhal oder Aberta Nova und ein Strandstück ist schöner als das andere. Es gibt viel Platz für Individualreisende, Wassersportler und Sonnenhungrige an dieser Küste.

Oktober auf Troia. So leer sind die Strände auf auf der Halbinsel nicht immer.
Oktober auf Troia. So leer sind die Strände auf der Halbinsel nicht immer. Foto: Ingo Paszkowsky

Der Strandabschnitt von Comporta erfreut sich bei Urlaubern wegen seiner leichten Zugänglichkeit und guten Parkmöglichkeiten großer Beliebtheit. Für Wassersportler gibt es hier zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Der mittelstarke Wellengang ist ideal zum Kitesurfen geeignet. Der Familienbetrieb Surf in Comporta bietet Surfkurse und Stand-Up-Paddle an. Trotz der großen Beliebtheit ist der Strandabschnitt nicht überlaufen. Da der Strand zum Naturschutzgebiet der Sadomündung gehört, gibt es hier kein einziges Hotel. Die ursprüngliche Naturlandschaft der Dünen ist so erhalten geblieben.

Ausgehend von der landschaftlich reizvollen Lagoa de Santo André, die über gute Unterkunftsmöglichkeiten verfügt, kommt man zu der phantastischen Dünenlandschaft von Praia do Monte Velho. Foto: Turismo do Alentejo / CMSC
Ausgehend von der landschaftlich reizvollen Lagoa de Santo André, die über gute Unterkunftsmöglichkeiten verfügt, kommt man zu der phantastischen Dünenlandschaft von Praia do Monte Velho. Foto: Turismo do Alentejo / CMSC

Auch Prominente wie Madonna haben die Abgeschiedenheit des Alentejo für sich entdeckt. Die Königin des Pop, die sich ein Anwesen in Lissabon zugelegt hat, nutzt den endlosen Strandabschnitt rund um Comporta für Ausritte.

Werbung

Ausflüge auf dem Rücken der Pferde lassen sich vor Ort buchen. Durch Reisfelder gelangen die Reiter an die zumeist menschenleeren Küstenabschnitte. Wer am Strand entlang reitet, bekommt vielleicht sogar die Delfine zu sehen, die sich häufig in der Mündung des Sado tummeln. Wer nicht so auf Reiten steht, kann die wunderschöne Naturlandschaft bei einer Jeep-Safari zu entdecken.

Bis runter zur Algarve gibt es im Alentejo zwischen Steilküsten und Klippen viele weitere kleinere, teilweise sehr versteckte Strände mit atemberaubenden Panoramen zu entdecken. Mit etwas Glück hat man einen dieser kleinen Strände sogar ganz für sich alleine.

Weitere Information zur Küste des Alentejo:

https://www.visitalentejo.pt/de/alentejo/erleben/die-k-ste-des-alentejo/

Titelfoto / Weit im Süden von Alentejo, kurz vor der Algarve, liegen die Strände von Odemira. / Foto: Ingo Paszkowsky

Werbung
Booking.com


Das könnte Sie auch interessieren: